Pipeline to a Wastewater Collector using Trenchless Pipe Jacking in Offenbach

Project ID: [000182]
Country: Germany
City: Offenbach
Year: 2007 - 2011
Application:
Wastewater
Manholes / Manhole Rehabilitation
Installation: Jacking
Total Length [m]: 1593
Nominal Diameter DN [mm]: 2160
Outside Diameter De [mm] 2160
Nominal Pressure PN [bar]: 1
Nominal Stiffness SN [N/m²]: 40000

Ecological and Economic Benefits with HOBAS Jacking Pipe Systems

Two possibilities came into question regarding the realization of the collector: open trench or trenchless installation by jacking. Several reasons spoke in favor of jacking as for instance a forest would have had to have been cleared and private properties as well as farmland would have been affected when opting for an open trench. Apart from this, the costly lowering of the groundwater table with its further impacts on the surrounding ecosystem could be avoided. And very much to the comfort of the inhabitants and environment, noise and emissions from the construction works, heavy transport as well as road diversions and traffic jams were kept to a minimum.

 

Although the tender that was published in July 2007 traditionally suggested the use of kiteshaped concrete profiles, HOBAS Germany convinced the contractor with a well-thought-out centrifugally cast GRP jacking pipe systems. The economic and ecological advantages were obvious: Thanks to the HOBAS Products’ excellent hydraulic properties (k ≤ 0.01) there was no need for kite-profile pipes. The special proposal by HOBAS proved to be economically more attractive than the official suggestion for costs were considerably reduced by shorter installation times and by utilizing tangential shafts instead of cast-in-place concrete structures.


Vortrieb - Verbindungssammler in Offenburg

 

Offenbach am Main ist mit rund 120.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Hessen, Deutschland. Bereits vor 10 Jahren wurden dort alternative Anschlussmöglichkeiten des Stadtteils Bieber an die Kanalisation der Stadt untersucht und eine Kanaltrasse zwischen der Pumpstation Bieber bis nach Waldheim Süd erarbeitet. 

 

 

 

 

Wahl der Verlegeart

 

 

 

 

Zur Realisierung des geplanten Kanals standen zwei Möglichkeiten zur Wahl: eine offene Verlegung oder eine geschlossene Bauweise mit Vortrieb. Die Auftraggeber entschieden sich aus folgenden Gründen für den Vortrieb: Eine offene Verlegung hätte einen großen Eingriff in das sensible Ökosystem bedeutet, da die Rodung eines Waldes notwendig gewesen und Privatgrundstücke sowie Ackerland in Mittleidenschaft gezogen worden wären. Zudem konnte so auf eine aufwändige Absenkung des Grundwasserspiegels verzichtet und Baubelästigungen der Anwohner durch z.B. Baulärm, Emissionen und Schwertransporte auf ein Minimum reduziert werden.

 

 

 

 

Vorteile der HOBAS Vortriebsrohre

 

 

 

 

Bei der Ausschreibung der Kanalbaumaßnahmen dachte man traditionell an Drachenprofile aus Beton. HOBAS Deutschland jedoch überzeugte die Auftraggeber mit einem durchdachten Konzept mit geschleuderten GF-UP Vortriebsrohren. Die Kombination aus wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen war dabei ausschlaggebend: Auf die vorgesehenen Drachenprofile konnte verzichtet werden, da die HOBAS Rohre hervorragende hydraulische Eigenschaften besitzen (k ≤ 0,01). Der Sondervorschlag war preisgünstiger als der ursprüngliche Plan, da bei der Installation der HOBAS Vortriebsrohre viel Zeit gespart und Tangentialschächte anstelle von Ortbetonbauwerken verwendet werden konnten.

 

 

Nur das Beste für die Umwelt

 

 

 

Die herausragenden Charakteristika der HOBAS Produkte stellten gleichzeitig auch große Pluspunkte für die Umwelt dar: HOBAS Vortriebsrohre haben einen kleineren Außendurchmesser und eine kompaktere Wanddicke als die ursprünglich vorgesehenen Betonrohre und somit ein viel geringeres Gewicht. Es waren also keine besonderen Transportgeräte notwendig und auch große Baukräne entfielen. Während des Pressens entstand aufgrund des kleineren Außendurchmessers der HOBAS Vortriebsrohre nur ein geringfügiger Eingriff in das unterirdische Bodensystem und eine viel geringere Menge an Erdreich musste entsorgt werden. Hinzu kam, dass eine kleinere Vortriebsmaschine ausreichend war, die Anwohner und die Vegetation geschont sowie aufwändige Straßenumleitungen bzw. Staus und damit Abgase vermieden wurden.

 

 

 

 

Projektumsetzung

 

 

 

Die rund 1,6 Kilometer lange Trasse wurde in drei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt wurde von der Firma WÜWA Bau GmbH & Co. KG realisiert; das zweite Teilstück verlegte die Firma Sonntag Ingenieur GmbH. Neben den HOBAS Vortriebsrohren wurden hier auch HOBAS Tangentialschächte DN 2000/1000 und HOBAS Bögen DN 2000 in der Start- bzw. Zielgrube sowie Tangentialschacht-Sättel verbaut. Der dritte Bauabschnitt über 500 m wird derzeit mit HOBAS Vortriebsrohren De 2160 umgesetzt und schon bald können sich die Bewohner des Stadtteils Bieber über eine langfristig zuverlässige Abwasserentsorgung freuen.