Efficient Relining with HOBAS NC Line®

Project ID: [000117]
Country: Netherlands
City: Tilburg
Year: 2008
Application:
Wastewater | Special Profiles (NC Line)
Installation: Relining / Sliplining
Total Length [m]: 860
Nominal Diameter DN [mm]: None Circular
Outside Diameter De [mm] -
Nominal Pressure PN [bar]: 1
Nominal Stiffness SN [N/m²]: 10000

All Show and All Substance in Tilburg

The gravity and scope of damage had to be evaluated in order to determine which measures were to be taken and what should be prioritized. Sewer renovations ask for tailor-made solutions where local circumstances play an important role. Since repairs did not solve the problem, relining or the replacement of the sewer had to be taken into consideration. The latter option would have called for the destruction of the complete existing line in open trench whereas with relining the old structure would remain. The idea of replacing the sewer was soon set aside for it posed technical as well as implementation problems. Moreover it would have been the most costly method. Basing the decision on the analysis, Tilburg chose prefabricated reinforced plastic (GRP) pipe elements to reline the whole affected section. An important precondition concerning pipe capacity was the maximal acceptable diameter reduction of 10 cm. This limited the number of sliplining methods (“lining with continuous” or “discrete pipes”). Another criterion was the length of the damaged section which does not except horizontal deviations (angle distortion) in the line.


No Dig Award für Relining mit HOBAS NC Line

In dieser Phase erfolgte eine Beurteilung des Ausmaßes und der Gefahr der Schäden. Da jede Sanierung eines Abwasserkanals einzigartig ist, sind die lokalen Gegebenheiten von großer Bedeutung. Bisherige Reparaturversuche scheiterten unter anderem an der mangelnden Behebung der baulichen Schäden. Um auch strukturelle Sicherheit gewährleisten zu können, kamen nur eine Neuverlegung oder eine Renovierung des Kanals in Frage. Eine Neuverlegung hätte umfangreiche und schwierige Baumaßnahmen im offenen Graben mit großen technischen Problemen bedeutet und wäre sehr kostspielig gewesen. Deshalb entschied sich die Gemeinde Tilburg für die Sanierung der gesamten Abwasserleitung durch Relining. Wichtig war der Gemeinde dabei, dass der Durchmesser um maximal 10 cm verringert werden durfte. Das und auch die Größe und das Profil der Leitung schränkten die Sanierungsmöglichkeiten ein. Zudem bestand die Gefahr von Abweichungen (Winkelverzerrungen) auf horizontaler Ebene im Verlauf der sanierungsbedürftigen Rohrleitung. Eine Sanierung mit Schlauchlining konnte aus einer Reihe von Gründen nicht durchgeführt werden: die finale Form und Materialverteilung den Liner betreffend sind erst nach dem Aushärten des Harzes ersichtlich; es besteht die Gefahr, dass sich der Schlauch nicht komplett dicht mit der Kanalwand verbindet; der bestehende Kanal hat eine exzentrische Form mit ungleichmäßiger Gewichtsverteilung; bei der erforderlichen Wandstärke und an den Winkeln besteht das Risiko von Wölbungen und Falten; es könnte Abweichungen bei der Wandstärke geben und eine einmal durchgeführte Verlegung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Außerdem fehlte die Erfahrung einer solchen Sanierung in großen und nicht-kreisrunden Profilen und eine Nutzung des Kanals während der Verlegung war nicht möglich. Eine Sanierung mit GF-UP Rohren schien also die beste Lösung zu sein.